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08.08.2010
„Erster Platz Seiffen EBM"
"... Seiffen. Starke Power aus der Region beim 18. Erzgebirgs-Bike-Marathon (EBM) gestern in Seiffen: Daniela Storch (Genius Generation Team) aus Chemnitz und die Plauenerin Claudia Seidel (Vogtland Bike) gewannen über 100 beziehungsweise 70 Kilometer bei den Frauen. ..."
"... Überglücklich war auch Claudia Seidel über ihren nunmehr bereits 14. Erfolg in Seiffen. Sie entschied sich erst kurzfristig für einen Start, denn wegen einer Verletzung begann sie erst vor sechs Wochen wieder mit dem Training. Zudem hatte sie als nun frischgebackene Mittelschullehrerin viele Prüfungen zu meistern. "Auf den schlammigen Strecken ist es mir vorgekommen als würde jemand das Hinterrad festhalten", berichtete die 29-Jährige, die dennoch nicht aufzuhalten war. ..."
Von Matthias Leipnitz,
erschienen am 09.08.2010 in der Freien Presse
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
ganzer Artikel: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SPORT/SPORT_MIX/7441861.php
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27. 03. 2010
Zweiter Platz bei der Vogtlandsportlerwahl 2010
Zweiter Platz bei der Vogtlandsportlerwahl 2010
Vergangenes Wochenende war es soweit:
Die Vogtlandsportler des Jahres wurden für ihre Leistungen 2009 ausgezeichnet.
Wie schon im vergangenen Jahr konnte ich auch dieses Mal mit über 3000 Stimmen klar die Leserwahl für mich entscheiden. Dabei erreichte ich die höchste Stimmzahl aller Sportler und Mannschaften! Von der Fachjury wurde ich auf Rang für gesetzt. Mit Platzziffer 5 erreichte ich hinter Denise Roth (Eisschnelllauf) und vor Ulrike Gräßler (Skispringen) den zweiten Platz.
Danke für die vielen Stimmen! Dadurch konnte ich erst den zweiten Platz erreichen!
Die diesjährige Gala würde ich als eine der schönsten und emotionalsten bezeichnen. Als Ehrengäste waren u.a. Rico groß und Daniela Anschütz- Thoms anwesend. Wie immer führten Ulrike von der Gröben (RTL) und Volkhardt Kramer durch das gut 3 stündige abwechslungsreiche Programm. Dabei faszinierten mich vor allem die russischen Artisten Maxim und Valentin. Sehr gerührt war ich vom 100 jährigen Rudolf Golla, welcher den VfB Großfriesen (Vorort von Plauen) mit gegründet hat und immer noch Fußball- sowie Handballspiele verfolgt.
In den letzten Jahren stand oftmals der Fußball in nicht endenden Gesprächen im Vordergrund. Dadurch wurden die Veranstaltungen sehr langatmig. Durch die zeitliche Straffung der Gespräche gewann die Veranstaltung an Schwung. Was mich sehr freute. Zudem fand ich es wieder erstaunlich, wie viel eine solch kleine Region für den Sport auf die Beine stellen kann. Neben den „erwachsenen“ Vogtlandsportlern wurden auch ca. 40 Nachwuchssportler ausgezeichnet und die vogtländische Sporthilfe übertrifft finanziell die sächsische um Millionen! Darauf kann man stolz sein! Und ich bin stolz eine Vogtländerin zu sein!
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„Lucky“ ist da!
Wer ist Lucky???
Seit Februar 2010 bin ich stolze Besitzerin eines dunkelbraun gepunkteten Dalmatiners. Er ist 2–3 Jahre alt und stammt aus dem Tierheim in Arnstadt. „Gefunden“ habe ich ihn im Internet (www.sos-dalmatiner.de). Für diese Hunderasse habe ich mich bewusst entschieden, da die Hunde sehr lauffreudig sind und auch lange Strecken in einer hohen Geschwindigkeit zurücklegen können. Man bedenke: Diese Hunde wurden als Kutschenhunde in England gezüchtet. Das heißt sie liefen 2–3h neben einer Kutsche und sollten sie bewachen. Die Ausdauer liegt also in den Genen! Ihr Jagdtrieb ist meist (Ausnahmen bestätigen die Regel) gering – dadurch kann man sie ohne Bedenken von der Leine lassen. Der Hund verschwindet nicht auf nimmer Wiedersehen im Unterholz!
Lucky liebt es zu laufen. Zwei Stunden Skilanglauf sind für ihn klein Problem. Neben dem Rad läuft er super! Den Rest des Tages verschläft er meist. Dabei ist er äußerst wählerisch! Einmal nicht hingeschaut- und schon ist er auf dem Sofa oder im Bett gelandet. Wie jeder Hund sind Leckerlies und Spielzeuge sein ein und alles. Zu seinen „Hobbies“ zählt, neben dem Laufen, noch das fachgerechte zerkleinern von Stöcken jeglicher Form und Größe.
Bei den MTB- Rennen wird er sicherlich dabei sein. Also wer einen „Dalmi“ sieht– ich bin nicht weit weg!:)
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Neues!
So nun habe ich schon sehr lange nichts mehr geschrieben. Das Examen verlangte meine volle Aufmerksamkeit. Die Examenslehrproben sind bestanden! Im Mai folgen nur noch die mündlichen Prüfungen und dann kann ich mich hoffentlich Lehrerin für Sport und Biologie nennen. Neben den Vorbereitungen für die Examenslehrproben absolvierte ich noch einen Trainer B- Lehrgang (Radsport). Auch hier musste ich eine kleine Belegarbeit (Thema: Trainingsplanung einer Vorbereitungsperiode für den MTB- Schülerbereich) und eine Klausur schreiben. Vor zwei Woche erhielt ich meine neue Lizenz!
An Training war in der gesamten Zeit kaum zu denken. Anfang Januar erwischte mich ein hartnäckiger Infekt, welcher sich bis Ende Januar durch häufiges Husten bemerkbar machte. Während der Vorbereitungen auf die Examenslehrprobe hinderte mich dann eine Bronchitis am Radtraining. Diese ist leider immer noch nicht vollständig auskuriert. Daher alles nur mit halber Kraft und viel Ruhe. Die Osterferien werde ich dazu nutzen wieder richtig gesund zu werden und mich zu erholen. So ein Examen stresst ganz schön!
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16. 12. 2009
Abschlussrennen in Chemnitz und Gesamtsiegerin der Bioracer Cross Challenge
Zum siebenten und letzten Mal startete die Bioracer Cross Challenge 2009
und ermittelte zugleich ihre Gesamtsieger beim Rennen “Rund um die Radrennbahn“ in Chemnitz.
Waren die bisherigen Läufe noch von Schnee und Eis verschont geblieben und eher von Zentimeter tiefen Untergrund, Schlamm und Regen bestimmt, hatte nun Väterchen Frost Einzug gehalten. Leider bringt der Winter nicht nur den von mir geliebten Schnee mit, sondern auch eisige Kälte und Glätte. Das es glatt ist erkannte ich bereits nach 500m beim Warmfahren auf der Strecke. In einer Linkskurve stürzte ich unglücklich und verdrehte mir beim Ausklicken das Knie. Noch während ich am Boden lag traten Schmerzen im linken Knie auf. Ich wollte allerdings unbedingt den Gesamtsieg im Bioracer Cup behalten und setzte mich wieder aufs Rad. Das Knie zwickte in den Laufpassagen, daher fuhr ich das gesamte Rennen sehr vorsichtig. Nur nicht stürzen! Da ein zweiter Platz für den Gesamtsieg ausreichte ging ich kein Risiko mehr ein. Platz eins belegte Birgit Hollmann (Team Jenatec) und auf Platz drei folgte Daniela Storch (Chemnitz).
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16. 12. 2009
Sachsenmeisterin!!!
Nach dem ich vier Jahre lang für den Thüringer Landesverband an den Start ging, wechselte ich dieses Jahr in den Landesverband Sachsen.
Aus diesem Grund startete ich bei der Sachsenmeisterschaft in Waldenburg. Das von „Hansi B.“ (Hans Bergert) ausgerichtete Rennen erwies sich als abwechslungs-reich aber sehr schlammig. Also an meinen Beinen dürfte ich wohl nie Falten bekommen- bei der Schlammpackung!
Gleich vom Start weg ging ich auch hier in Führung und hatte nach lediglich 30s Renndauer bereits einen kleinen Vorsprung herausgefahren. Die Strecke stellte hohe Anforderungen an die Kondition und die technischen Fähigkeiten. Nach einer „Alleinfahrt“ erreichte ich das Ziel und kann mich nun Sachsenmeisterin nennen! Auf Platz zwei und drei folgten Virginia Hennig (SC Riesa) und Leila Künzel (RV Zwenkau 1890).
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16. 12. 2009
Bioracer Cup Querfeldeinrennen in Gelenau und Jena (Dornburg)
Einige von Euch werden sich vielleicht fragen: Warum fährt die Claudia nur den Bioracer Cup? Nun -dieses Jahr steht mein Examen im Vordergrund. Aus diesem Grund startete ich in Gelenau und nicht bei den Rennen des Deutschland- Cups.
Nach einer äußerst knappen Anreise in Gelenau (wir hatten uns tatsächlich verfahren), hatte ich noch genügend Zeit eine Runde auf der Strecke zu trainieren. Dann folgte schon der Start.
Gleich vom Start weg ging ich in Führung und behielt diese Position, stets ungefährdet, bis zum Schluss.
Die Strecke erwies sich als konditionell anspruchsvoll aber gut fahrbar.
Die technischen Passagen bewältigte ich ohne Probleme. Einige Wurzeln bzw. Steine fürchtete ich jedoch als „Reifenkiller“. Doch ich hatte Glück!
Eine Woche später startete ich bei meinem „Heimrennen“ in Jena (Dornburg). Da ich diese Strecke vor zwei Jahren mitgestalten konnte, war sie mir gut bekannt.
Nach einem schnellen Start bildete sich zunächst eine Spitzengruppe zusammen mit Birgit Hollmann (Team Jenatec). Einem Antritt in der 3. Runde von Birgit konnte ich leider nicht folgen. Ab diesem Zeitpunkt fuhr ich ungefährdet auf Platz zwei bis ins Ziel.
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15. 11. 2009
Mitteldeutsche Meisterschaft Querfeldein
- Die Mitteldeutsche Meisterschaft Querfeldein fand in Granschütz bei Weißenfels statt. Mit 16 Teilnehmerinnen war sogar ein ungewöhnlich starkes Feld am Start .
- Die fast trockene Strecke von 1,9 km war 5 x zu fahren. Trotz der wenigen ( zu…) Höhenmeter war sie technisch anspruchsvoll ( steile Abfahrten, enge Kurven, Hindernisse, „klebrige Wiesenpassagen). Bei bestem Crosswetter machte das Rennen so richtig Spaß.
- Ich habe mich deutlich besser gefühlt als in der Vorwoche, diesmal gelang auch ein guter Start und ich konnte die ersten beiden Runden gut an Birgit Hollmann/ BRC Zugvogel Berlin dranbleiben. Letztendlich baute ich meinen 2. Platz ( Mitteldeutsche Vizemeisterin) sicher aus und verlor an Birgit nur 1 min (Platz 3 ging an Nora Schaufuß/ Jenatec).
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08. 11. 2009
Riesa – 3. Lauf zum Bioracer-Cup
Ich nahm am vergangenen Wochenende in Riesa am 3. Lauf zum Bioracer- Cup teil und beendete diesen auf dem 2. Platz.
Damit war ich auch recht zufrieden, denn momentan kann ich ja wegen der 2. Staatsexamensarbeit nicht immer wie gewünscht trainieren und an den Grundlagen arbeiten. Aber trotzdem lief es ganz ordentlich und ich musste von den 13 gestarteten Frauen nur Birgit Hollmann/ Berlin den Vortritt lassen.
- Zur Strecke: Der ca. 1,5 km lange Rundkurs war 7x zu fahren. Es gab wenige Höhenmeter. Das wellige Profil mit sehr vielen engen und scharfe Kurven war damit trotzdem sehr anspruchsvoll , denn der häufige Rhythmuswechsel und der ständig wechselnde, aber trockene Untergrund ( Sand, Waldboden, Beton, Wurzelpassagen) verlangten volle Konzentration und technisches Können.
- Nach einem etwas verpasstem Start musste ich eine Aufholjagd von Platz 5 beginnen. Gerade in den Technikpassagen konnte ich Boden gutmachen und mich auf Platz 2 vorarbeiten.
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15. – 18.10. 2009
MTB- Herbst Camp
Wie schon im vergangenen Jahr veranstaltete ich, gemeinsam mit meinem Trainer Rene Weise, ein Mountainbike Camp für Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahre im Waldpark Grünheide (bei Auerbauch im Vogtland). Leider spielte dieses Jahr das Wetter nicht mit. Von einem „goldenen Herbst“ fehlte jede Spur. Stattdessen hatte der Winter Einzug gehalten. Eine geschlossene Schneedecke von ca. 20 cm gestaltete das Training schwierig. Trotzdem konnte jeden Tag ein 2 stündiges MTB Training stattfinden. Dabei legte ich besonders viel Wert auf ein umfangreiches Techniktraining sowie eine Schulung der Radbeherrschung. Hier konnte ich vor allem von der Erfahrung meines Trainers profitieren. Neben dem Radtraining fand ein vielseitiges Athletiktraining in der Dreifelderhalle des Waldparkes statt. Dabei versuchte ich dies spielerisch zu vermitteln. Damit wurde das Training nicht zur „Belastung“ und die Kinder hatten Spaß. Auch die neuen Trampoline des Waldparkes wurden genutzt. Ebenfalls auf dem Programm stand ein Besuch der Bade-gärten Eibenstock. Damit die Kinder die Region Vogtland besser kennenlernen, besuchten wir das Deutsche Raumfahrtmuseum in Morgenröthe-Rautenkranz. Dieses wurde zu Ehren von Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im Weltraum und gebürtigen Vogtländer, errichtet. Am letzten Tag stand noch ein Besuch der „Drachenhöhle“ in Syrau an.
Im nächsten Jahr wird es sicherlich eine Wiederholung geben. Dann hoffentlich mit besserem Wetter!
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26.9. 2009
Teamtreffen des Stevens 1A Crossteams in Hamburg
Am 26.9. 2009 fand das Teamtreffen des Stevens 1A Crossteams in Hamburg statt. Ja richtig gehört – Stevens! Da Ghost selbst leider keine Crossbikes herstellt, fahre ich im Winter auf Rädern von Stevens. Neben der Übergabe der Räder und einer Absprache der Termine, besichtigte das gesamte Team den Hamburger Hafen. Für mich stand danach schon wieder die Heimreise an. Die restlichen Teammitglieder ließen den Abend durch ein nettes Abendessen ausklingen. Am nächsten Tag stand für sie noch ein Querfeldeinrennen an.
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Gesamtsieg bei der MTB- Sprint Bundesliga
Diese Serie bestand aus insgesamt 5 Rennen, welche am Vortag der Cross Country Bundesliga stattfanden. Dabei werden zunächst in den Vorläufen die besten 12 ermittelt. Danach erfolgt bei den Frauen gleich das Halbfinale (2 mal 6 Fahrerinnen). Hier qualifizieren sich jeweils die Erste und Zweite des Halbfinallaufes, sowie die zwei Zeitschnellsten, für das Finale. Im Finale kämpfen also letztlich 6 Frauen um den Sieg. Die Plätze 6-12 werden im kleinen Finale ermittelt. Dieses Jahr hatten zum ersten Mal auch die Frauen die Möglichkeit eine Gesamtsiegerin im Sprint zu ermitteln. Dies war bisher nur den Männern vorbehalten.
Nach dem Sprint- Rennen in Münsingen, wo ich überraschend 2. wurde, stand für mich eine Teilnahme an der Serie fest. Es folgten ein Sieg in Saalhausen und ein 2. Platz in Albstadt. Nur das Sprint Bundesligarennen in Wetter musste ich aufgrund meiner Teilnahme an der Trans Germany absagen. Dadurch übernahm kurzfristig Tatjana Dold die Führung. Vor dem Rennen in Bad Salzdetfurth erkannte ich, dass mir ein 6. Platz für den Gesamtsieg reichen würde. Entsprechend ruhig ging ich die Sache an. Letztlich erreichte ich einen sicheren 3. Platz und konnte mich damit als erste Frau über den Gesamtsieg in der MTB- Sprint Bundesliga freuen.
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02.08.2009
Erzgebirgs-Bike-Marathon
Die Teilnahme am EBM in diesem Jahr stand unter keinem guten Stern. Scheinbar hatte ich die Infektion, welche ich mir während der Trans Germany zugezogen hatte, noch nicht richtig weggesteckt. Die Teilnahme an den deutschen Cross Country Meisterschaften musste ich aus diesem Grund schon absagen. Genau vor diesem Problem stand ich einen Tag vor dem EBM. Ich fühlte mich müde und war sehr nah am Wasser gebaut. Nach endlosen Diskusionen mit meinem Trainer entschied ich mich schweren Herzens für einen Wechsel auf die 70 km Distanz. Glücklich war ich damit nicht, doch es war eine Alternative. Wenn auch nicht die beste! Jedes andere Rennen hätte ich abgesagt. Wahrscheinlich wäre dies auch in Seiffen vernünftig gewesen. Aber es ist nun mal mein Lieblingsrennen.
Das Rennen selbst gestaltete sich für mich sehr untypisch. Ich konnte und wollte dem schnellen Tempo zu Beginn nicht folgen. Überschritt ich eine bestimmte Belastungsgrenze bekam ich keine Luft. Es war ein Teufelskreislauf! So versuchte ich einfach mein nun moderates Tempo durchzufahren. Die Platzierung war mir egal.
Trotz allem konnte ich einen klaren Sieg über die 70 km Distanz einfahren. Zum Zeitpunkt meines Zieleinfahrens lag ich noch gut 10 Minuten vor der späteren 100km Siegerin!
Insgesamt gesehen, war dies mein unschönstes Seiffenerlebniss. Selbst die später stattfindende Siegerehrung konnte mich nicht aufmuntern, sondern war für mich eher eine Belastung.
Sicherlich werde ich nächstes Jahr wieder am Start in Seiffen stehen. Denn meinem Lieblingsrennen, wo alles begann, halte ich die Treue!
Also dann, liebe EBM Fans- man sieht sich im August 2010! :)
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21. – 27.06.2009
Trans Germany 2009
Gemeinsam mit dem Team aus Seiffen startete ich in der vergangenen Woche bei der Trans Germany. Bei diesem MTB- Etappenrennen, vom Odenwald bis in heimische Erzgebirge, erlebte ich viele Höhen und Tiefen. Am Ende konnte ich jedoch ein versöhnliches Ende finden.
Alles begann mit der Anreise in Erbach im Odenwald. Irgendwie hatte ich mir auf der Hinfahrt eine Blockade im Rücken zugezogen, welche auch nach abenteuerlichen Dehnübungen nicht verschwinden wollte. Naja, aber dies sollte mich ja nicht weiter behindern. Die ersten zwei Ertappen bereiteten mir keine größeren Probleme. Ich hatte oft Kontakt zur Spitzengruppe und war mit meinen Platzierungen (Platz 5 und 4) zufrieden. In Bischofsheim zog ich mir allerdings noch zusätzlich eine Blockade im Hals zu, so dass ein Drehen des Halses in eine Richtung schwer möglich war.
Die 3. Etappe von Bischofsheim (Rhön) nach Oberhof hatte es allerdings in sich. Schon zu Beginn fiel es mir schwer das Tempo der anderen Frauen zu halten. Ein „Gruppenjumping“ war aufgrund des starken Windes nicht möglich. Erwartet man hier, dass die Männer ganz Gentleman das Tempo machen – tja in dieser Gruppe weit gefehlt. Lieber versteckten sie sich in meinem Windschatten, um dann am letzten langen Schlussanstieg nach Oberhof davon
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zu fahren. So erging es auch fünf weiteren Männern, welche bei der Führungsarbeit mithalfen. Diese, für mich unkollegiale Fahrweise, ärgerte mich sehr!
Nach dieser Etappe war ich physisch und psychisch erschöpft und fragte mich ernsthaft, wie ich das Ziel in Seiffen erreichen sollte. Zudem machten sich schleichend gesundheitliche Probleme bemerkbar. So bekam ich einen leichten Schnupfen und Husten.
Zu Beginn der 4. und längsten Etappe noch Bad Steben wollte ich schon aufgeben. Nach 20 km stand ich schon weinend am Rand der Strecke. Nur durch gutes Zureden und der Hilfe meiner netter Teamkollegen (Steffen, Mirko und Kaule) konnte ich letztlich doch das Ziel erreichen.
Die Etappe nach Schöneck bereitete mir trotz widriger Bedingungen große Freude, denn es ging in meine Heimat das Vogtland. Je näher ich kam, desto mehr Spaß hatte ich. In meiner Gruppe war auch mein Teamkollege Steffen, was mich sehr freute.
Die Etappe nach Oberwiesenthal sollte für mich die schmerzhafteste sein. Schon ca. 15 km nach dem Start stützte ich schwer und zog mir Prellungen an Armen und Beinen zu. Da ich medizinische Hilfe benötigte, verlor ich ca. 10 Minuten. Doch auch hier half mir mein Team. Vor allem durch Steffen und
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Mirko, die eigene Ambitionen zurücksteckten und mir halfen, war eine Platzierung unter den ersten 10 Frauen möglich.
Nun folgte die letzte Etappe nach Seiffen. Hier wollte ich noch einmal zeigen was ich kann. Der Beginn verlief gut. Ich befand mich in einer schnellen Gruppe, welcher lange auch Milena Landtwing (Rothaus Cube) und Elisabeth Brandau (Hai-Bike) angehörten. Nach einer rasanten Abfahrt teilte sich die Gruppe nochmals und ab Olbernhau raste eine 6 köpfige Gruppe dem Ziel in Seiffen entgegen. Den letzten Streckenabschnitt kannte ich bereits „in und auswendig“ und konnte diesen Vorteil auch nutzen. Letztlich erreichte ich völlig ausgepumpt aber glücklich als zweite ca. 4 Minuten hinter Esther Süss das Ziel. Dritte wurde Milena Landtwing. Dort empfing mich schon meine gesamte Familie und die abschließende Siegerehrung konnte ich genießen.
Abschließend war die Trans Germany eine lehrreiche Erfahrung für mich. Ich hatte ein tolles Team, was mir half und mich aufbaute. Aber auch den Betreuern (Stefan, Mirko und mein Chefmechaniker Jensen) bin ich sehr dankbar. Lästiges Räderputzen oder die Versorgung an der Strecke war gesichert.
Nun erhole ich mich erst einmal und kuriere meine Erkältung aus. Am 19. Juli folgt der nächste Höhepunkt –- die Deutsche Meisterschaft in St. Märgen.
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Presse |
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15. – 17.05.2009
Sieg bei der Mad East Challenge
Sieg bei der Mad East Challenge
Am vergangenen Wochenende nahm ich, in Altenberg, an der Mad East Challenge teil.
Schon am ersten Tag konnte ich meine Stärke im Prolog über 8 km zeigen und fuhr einen ca. 2 minütigen Vorsprung auf die Verfolgerinnen heraus.
In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte das angekündigte Regengebiet auch Altenberg erreicht. Dem entsprechend präsentierte sich die Strecke am nächsten Tag! Einige Streckenabschnitte konnten nur zu Fuß bewältigt werden. Da ich das Höhenprofil zuvor genau studiert hatte, ging ich die 2. Etappe zunächst ruhig an. Zu groß war der Respekt vor den letzten 30 km.
So bildete sich eine Gruppe, der auch Peggy Klose (Team Zwillingskraft) angehörte. Leider wurde ein Streckenhinweisschild übersehen und die gesamte Gruppe musste einen Umweg von 4 km in Kauf nehmen. Nachdem die ursprüngliche Strecke wieder erreicht war, begann die Verfolgungsjagd auf die nun vor mir liegenden Frauen. Trotz schwierigem Untergrund meisterte ich alle Abfahrten. Der letzte lange Berg auf tschechischer Seite zehrte zwar sehr an den Kräften, doch dies war mir ja schon vor der Etappe bewusst. Letztlich erreichte ich mit ca. 6:30 Minuten Vorsprung auf Peggy Klose als erste das Ziel in Geising. Auf dem dritten Platz folgte knapp dahinter Doris Steenfaart (Team Conway).
Der Sonntag präsentierte sich dann von seiner schönsten Seite- Sonnenschein und mollige 24 °C. Auch hier bestimmte ich die ersten 50 km lang die Frauenkonkurrenz. Dann allerdings machte mir ein technischer Defekt an beiden Bremsen zu schaffen. Ein monotones, gleich bleibendes, leises Schleifen sollte nun mein „Begleiter“ auf den letzten 50 km werden. So büßte ich mehr und mehr Zeit auf Peggy Klose ein. Letztlich konnte diese sich ca. 25 km vor dem Ziel absetzen und einen ca. 3 minütigen Vorsprung herausfahren. Dies änderte allerdings nichts mehr an dem Gesamtsieg, da ich mit einem Zeitpolster von ca. 9 Minuten ins Rennen gegangen war.
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Photo: Guido Michallik
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09./10.05.2009
2. Rennen „Internationale Mountainbike-Bundesliga“ in Saalhausen/ Hessen
Sa. Sprintrennen Platz 1
So. Cross County: Gesamt Platz 9 (mit U23), Damen/Elite Platz 6
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03.05.2009
LV-Meisterschaft der Landesverbände Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt
Am letzten Wochenende ließ ich mein geliebtes Mountainbike für einen Wettkampf stehen und nahm an den Landesmeisterschaften auf der Straße teil. Diese fanden in Elxleben (bei Erfurt) statt und stellten eine „Sammelmeisterschaft“ für die Landesverbände Thüringen, Sachsen und Sachsenanhalt dar. So konnte ein ca. 20 Frauen starkes Feld (Juniorinnen, Frauen) auf die anspruchsvolle Strecke geschickt werden. Vor allem der Berg in der Mitte einer ca. 10 km langen Runde gestaltete sich als „Scharfrichter“. Dieser musste sechs mal erklommen werden.
In den Tagen vor diesem Wettkampf absolvierte ich ein hartes Trainingsprogramm was mit vielen Krafteinheiten gespickt war. Natürlich hatte dies auch entsprechende Nebenwirkungen in Form eines ordentlichen Muskelkaters. Dieser verschwand leider auch nicht bis Sonntag und so startete ich schon mit „festen“ Beinen. Trotzdem forcierte ich den ersten 4 Runden das Tempo am Berg. Auch wenn es am Ende nicht für eine Platzierung unter den ersten drei gereicht hat, kann ich ein positives Resultat für mich daraus ziehen. Innerhalb der Thüringer Meisterschaft erreichte ich immerhin noch einen zweiten Platz. So werde ich auch weiterhin ab und zu ein Rennen auf der Straße bestreiten- nur so – aus Spaß!
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18./19.04.2009
1. Bundesliga-Rennen der Saison: „Internationales Bundesligarennen MTB Münsingen“:
Samstag: Sprint, erstmalig innerhalb der Bundesliga: 2. Platz; Sonntag: Cross-Country: 6 x 4,8 km: 13. Platz
Nach einem erfolgreichem aber anstrengenden Trainingslager in Italien nahm ich nun am Wochenende am
1. Bundesliga-Rennen der neuen MTB-Saison in Münsingen teil. Neu und gut in diesem Jahr ist, dass es auch für Frauen eine Sprintwertung gibt. Zu diesem Rennen am Samstag waren 14 Fahrerinnen gemeldet. Zunächst erfolgte ein Einzelzeitfahren, das ich auf Platz 8 beendete. Somit war ich für das Halbfinale qualifiziert. Ich gewann meinen Lauf und konnte direkt ins Finale einziehen. Mit weiteren 5 Fahrerinnen lieferte ich mir ein tolles Rennen. Ich hatte gute Beine und musste nur der Schwedin Alexandra Engen den Vortritt lassen. Mit meinem 2. Platz bin ich mehr als zufrieden!! :) Platz 3 schaffte Ines Thoma, gratuliere!
Heute, am Sonntag, fiel kurz nach 12 Uhr der Startschuss zum Cross Country Rennen. Der Meldeliste nach glich das schon fast einem Welt-Cup-Rennen, denn Olympiasiegerin Sabine Spitz, weitere internationalen MTB-Größen wie Irina Kalentieva und Elisabeth Osl und einige deutsche Topstarter waren hatten ihr Kommen angesagt. So ging es dann auch vom Start weg gleich mächtig zur Sache. Da wir gleichzeitig mit den U23-Fahrerinnen starteten, war das Gedränge der 43 Fahrerinnen zunächst groß. Doch schnell zog sich das Feld auseinander. Ich hielt mich im vorderen Mittelfeld und fuhr relativ konstant die 6 zu absolvierenden Runden. Da die Strecke diesmal recht trocken war, konnte ich alle Trails meistern und einen guten Tritt finden. Ein paar Kettenprobleme brachten mich einen Moment aus dem Rhythmus, so dass ich kurz vor dem Ziel noch einen Platz einbüßte. Trotzdem freue ich mich über meinen 13. Platz.
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10.01.2009
3. Platz DM Cross Strullendorf
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